Fierce Creatures , eine neue Komödie von den Machern von Ein Fisch namens Wanda, spielt in einem Zoo. Genauer gesagt im Marwood-Zoo in England, der soeben von einem ruchlosen Medien-Mogul gekauft wurde, der bei jeder Investition mindestens 20% Gewinn verlangt.

Keine Sorge. Der neue Zoodirektor, Rollo Lee, hat ein todsicheres erfolgreiches Marketingkonzept entwickelt, das die Besucherzahlen in die Höhe treiben soll. Ab jetzt soll es in Marwood nur noch "Wilde Tiere" geben. Tiere, die als gewalttätige, menschenfressende Raubtiere bekannt sind..

Die Zoowärter sind von dem Gedanken, daß all die kuscheligen kleinen Tiere des Zoos eingeschläfert werden sollen, entsetzt. Sie revoltieren - und der Spaß beginnt.

John Cleese, Jamie Lee Curtis, Kevin Kline und Michael Palin -- die Stars des internationalen Hits Ein Fisch namens Wanda -- sind wieder da. Diesmal mit völlig neuen Rollen inWilde Kreaturen, einer Komödie über Geld, Sex und einem Lemuren namens Rollo.

Eine Fish-Productions-/Jersey-Film-Production für Universal Pictures, Drehbuch von John Cleese und Iain Johnstone. Wilde Kreaturen ruft auch die Nebendarsteller von "Wanda" in unser Gedächtnis zurück: Maria Aitken, Cynthia Cleese und die Wiedervereinigung zahlreicher Mitglieder des Produktionsteams von "Wanda", darunter die Produzenten Michael Shamberg und Steve Abbott, Produktion-Designer Roger Murray-Leach, Kostüm-Designerin Hazel Pethig und Casting-Director Priscilla John.

Ebenfalls mit von der Partie sind die Regisseure Robert Young (Splitting Heirs... und ewig schleichen die Erben, GBH) und Fred Schepisi (Roxanne, Six Degrees of Separation) sowie die Kameramänner Adrian Biddle (Oscarnominierung für Thelma und Louise) und Ian Baker (Ein Schrei in der Dunkelheit), der Komponist Jerry Goldsmith (Oscargewinner für Das Omen) und die Nebendarsteller Ronnie Corbett, Carey Lowell und Robert Lindsay.

Als die ehrgeizige Managerin Willa Weston (Jamie Lee Curtis) zu ihrem ersten Arbeitstag im Hauptquartier des multinationalen Konzerns Octopus Inc. in Atlanta erscheint, stellt sie überrascht fest, daß der Radiosender, den sie leiten sollte, an diesem Morgen verkauft wurde. Na ja, wie gewonnen, so zerronnen. Der Besitzer von Octopus, Rod McCain (Kevin Kline), hat an diesem Morgen ein Unterhaltungsunternehmen aufgekauft, zu dem ein Verlag, ein Vertrieb und ein britischer Zoo gehören, also ist er sich ziemlich sicher, daß er für Willa irgendwo in der Organisation einen Job finden wird.

Da sie genau weiß, daß ein Medien-Mogul wie Rod nur am Geldverdienen interessiert ist, untersucht Willa die Möglichkeit, den Zoo zu übernehmen. Sie ist davon überzeugt, aus dem drolligen, verschlafenen Marwood-Zoo eine Geldmaschine machen zu können. Sie findet in Rods ungehobeltem Sohn Vince (Kevin Kline) einen bereitwilligen Helfer. Vince sieht darin die Chance, seinen bisher von ihm völlig unbeeindruckten Vater von sich zu überzeugen. Außerdem findet er es fast ebenso erstrebenswert, ein wenig Zeit mit der sehr attraktiven Willa zu verbringen.

In der Zwischenzeit hat Rod schon damit begonnen, in Marwood das Management auszutauschen. Er versetzt zu diesem Zweck den Bürokraten Rollo Lee (John Cleese) von Octopus' Fernsehstation in Hongkong in den Zoo. Rollos Ankunft wird von den Zoowärtern mißtrauisch beäugt, besonders vom allwissenden Insektenfachmann Adrian "Bugsy" Malone (Michael Palin).

Zum allgemeinen Entsetzen erarbeitet der unsägliche Rollo ein neues Konzept für den Zoo. Dieses verspricht, sensationslüsterne Massen anzulocken und so das Geschäft zu verbessern. Da er von seiner Erfahrung beim Fernsehen weiß, daß Gewalt hohe Zuschauerzahlen garantiert, gibt er bekannt, daß im Zoo ab jetzt nur noch wilde Tiere zu sehen sein werden. Marwoods Wärter jedoch wollen mit Rollos Plan nichts zu tun haben. Sie ziehen mit einer Kampagne gegen den Plan, die ungefährlichen Bewohner des Zoos zu verbannen, ins Feld. Unglücklicherweise werden sie verraten, und sie sind überzeugt, daß Rollo noch herzloser zu sein scheint, als sie es sich je vorgestellt hatten.

Willa und Vince fliegen sofort nach England und übernehmen die Kontrolle über den Zoo. Sie verpassen Rollo einen Dämpfer und beruhigen die Wärter, daß die Idee mit den "wilden Tieren" nicht mehr gilt. Sie haben eigene Pläne, um die Besucherzahlen zu erhöhen. Für den ewig mißtrauischen, schwatzhaften Bugsy ist ihr Ziel sofort klar: Sie wollen den Zoo in einen Vergnügungspark umwandeln.

Rollo, der einsame Angestellte, fühlt sich von dem Unternehmen gedemütigt, dem er so treu diente. Er hat nun keinen mehr, der mit ihm fühlt, außer die sanften, harmlosen Tiere -- dieselben "unwilden" Tiere, die er als so wertlos einstufte. Die Wandlung seines Charakters überzeugt die Wärter schon bald davon, ihre Meinung über ihn zu ändern. Zur gleichen Zeit fühlt sich Willa, nachdem sie eine gefährliche Begegnung mit einem Gorilla überstanden hat, immer mehr von den Tieren des Zoos verzaubert und immer weniger vom hirnverbrannten und lüsternen Vince.

Es dauert nicht lange, bis Willa und Rollo durch ihre neu entdeckte Liebe für die Tiere zusammenkommen, während Vince beim Neuentwickeln von profitablen Vermarktungskonzepten für den Zoo immer tiefer sinkt. Als die Wärter schließlich in neongrünen Safarianzügen herumlaufen und riesige Gummikraken aufgestellt werden, steckt Vince den durch aggressive und unerlaubte Werbung erzielten Gewinn in die eigene Tasche.

Aber als Big Daddy Rod erkennt, daß sein Sohn ihn bestiehlt, hat er den Plan, Marwood in einen Golfpark zu verwandeln. Also müssen jetzt Rollo, Willa, Bugsy und der Rest der Wärter einen genialen Plan entwickeln, um ihren geliebten Zoo vor der Zerstörung zu retten.